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Medien:
Der
Umgang mit den Medien
10
Tipps
- Journalistinnen
und Journalisten sind Ihre Partner, nicht Ihre Feinde. Das
heisst aber nicht, dass Sie Ihre Freunde sind!
- Medienleute
wissen nicht alles, das wissen sie selber. Deshalb stellen
sie Fragen. Das soll Sie nicht nerven, sondern zeigen,
dass ein echtes Interesse hinter den Fragen steckt.
Medienleute haben die Aufgabe zu informieren.
- Medienleute
stehen ständig unter Zeitdruck. Sie sind nicht immer
schlechte Organisatoren, wenn sie die Antworten am
liebsten schon vorgestern hätten. Versuchen Sie zu
kooperieren, zu helfen.
- Medienleute
wollen Aktualität, nicht kalten Kaffee. Die Suche nach
Aktualität gehört zu ihren Aufgaben. Liefern Sie die
Informationen, die Sie haben und rausgeben können,
möglichst schnell.
- Medienleute
sind - von Ausnahmen abgesehen - nicht käuflich.
Versuchen Sie deshalb nicht zu verhandeln oder über Geld
zu sprechen.
- Die
meisten Medienleute wollen die Wahrheit erfahren. Sprechen
Sie also eine klare, unmissverständliche Sprache. Seien
Sie ehrlich und offen.
- Medienleute
sind eigenständig, eigenwillig. Auch das gehört zu ihren
Aufgaben. Das sollte Sie aber nicht davon abhalten, ihnen
Ihren Standpunkt zu erklären, sie zu überzeugen.
Argumentieren Sie!
- Versuchen
Sie ein Vertrauensverhältnis zu Ihrem lokalen Medium
aufzubauen. Rufen Sie auf der Redaktion an, sprechen Sie
mit den Medienleuten über Ihre Anliegen, Vorhaben usw.
Auch Medienleute sind an Gesprächen interessiert, die
nicht am nächsten Tag abgedruckt oder gesendet
werden.
- Ein
schwarzes Schaf ist nicht repräsentativ für einen ganzen
Berufsstand. Weisen Sie Medienleute nicht aus einer
schlechten Laune oder aufgrund schlechter Erfahrungen
zurück. Sagen Sie vielmehr, was Ihr Problem ist, wo die
Schwierigkeiten liegen usw. Die meisten Medienleute
können zuhören und verstehen.
- Laden
Sie für Medienkonferenzen, Tagungen usw. nur jene
Medienleute ein, die Ihr Zielpublikum mit Informationen
bedienen. Deshalb ist der Kontakt zu den lokalen Medien so
wichtig.
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