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Checklisten
TV
Achtung
Aufnahme
- Man ist auf Sendung. Ein
rotes Kamerasignallicht über dem Objektiv zeigt Ihnen an,
welche Kamera Sie gerade aufnimmt. Wer jetzt sympathisch
und glaubwürdig "rüberkommt", punktet beim
Publikum. Nur etwa 5 Prozent des Gesagten bleibt beim
Massenpublikum länger als eine Stunde haften, hingegen
Mimik, Gestik und sonstige Körpersprache haften noch nach
Tagen.
- Haben
Sie Gesprächspartner vor der Kamera, so konzentrieren Sie
sich bitte in Ihrer Blickrichtung auf diese. Es gehört Übung
dazu, einen wohldosierten Blick in die Kamera zu werfen.
Geben Sie hingegen ein Statement ab, so fixieren Sie am
besten einen festen Punkt an der Kamera, etwas unterhalb
oder oberhalb der Linse.
- Der
erste Blick in die Kamera bleibt haften, er sollte deshalb
ungezwungen und natürlich sein. Hier gilt der Grundsatz
L.M.A.A. (Lächle mehr als andere). Warten Sie die letzten
Sekunden vor der Aufzeichnung ab, schauen Sie erst dann,
wenn das Signal zum Start oder das Indikativ
(Erkennungsmerkmal der Sendung) kommt, freundlich lächelnd
in das Objektiv.
- Der
letzte Blick hingegen beim Sendeschluss oder Aufnahmeende
kann dann problematisch sein, wenn beispielsweise Ihr Lächeln
"einfriert" oder die Kamera noch etwas weiterläuft,
während Sie für sich schon das Finito festgestellt
haben. Achten Sie einmal darauf, wie viele Gesprächspartner
gerade bei Diskussionsrunden auf einmal hektisch
aufspringen oder ihre Gesichtszüge entgleisen lassen.
Sollten
im Studio bekannte Gesichter im Zuschauerraum sein, so
vermeiden Sie bitte möglichst den Blickkontakt. Schön wenn
Sie ein aufmunterndes Nicken sehen. Was aber, wenn das
bekannte Gesicht den Kopf schüttelt? Auch wenn Sie nicht der
Grund sein sollten, wetten, dass Sie es auf sich beziehen? Uns
ist noch ein Manager aus dem Femsehtraining in guter
Erinnerung, der sich immer wieder seine "Feedbacks"
vom Pressesprecher via Blickkontakt holen musste - aus der
Perspektive der Zuschauer waren es hilflose Blicke in den
leeren Raum ...
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