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Allgemeines: Sagen Sie ja zu sich selbst Feedback, Feedback, Feedback Jeder Mensch trägt Ideale mit sich, hat Vorbilder. In der Jugend orientiert man sich an Idolen. Bis zum Zeitpunkt, an dem wir erkennen, dass wir immer noch meilenweit davon entfernt sind, so zu sein wie das Idol. Die Enttäuschung ist dann gross. Akzeptieren Sie sich, sowohl mit Ihren Stärken wie auch mit Ihren Schwächen. Dies ist nicht leicht. Für viele Menschen ist dies sogar ein zentrales Problem. Viele zielen auf eine Ebene, die sie unmöglich erreichen können. Dies führt zu einer Dauerfrustration. Ein Mensch der den Wunschvorstellungen zu seiner Person nachjagt, verhält sich nicht natürlich. Man merkt sofort das Künstliche, das Aufgesetzte. Um aber mit andern Menschen optimal kommunizieren zu können, muss man sich selber annehmen können. Selbstbejahung ist der erste Schritt in Richtung einer verbesserten Kommunikationsfähigkeit. Stören Sie sich an Ihrer Unvollkommenheit, so überträgt sich dies auf die Zuhörer. Sie beginnen sich auf einmal auch an Ihren Unzulänglichkeiten zu stören. Holen Sie deshalb Feedback! Haben Sie eine Ahnung, wie Sie auf andere wirken? Wissen Sie, wie Sie Ihre Mitarbeiter, Ihre Kollegen, Ihre Familie wahrnimmt, wie Aussenstehende Sie beurteilen? Um dies zu eruieren, brauchen Sie Feedback. Dieses Feedback sollte möglichst offen und ehrlich sein. Doch genau da stellt sich das Problem: Je höher Sie nämlich in der unternehmerischen oder sozialen Hierarchie steigen, je grösser Ihr Sozialprestige ist, desto weniger werden sich die Leute getrauen, Ihnen ein offenes und ehrliches Feedback zu geben. Sie bekommen wenig Lob, aber auch wenig Tadel. Denn wer hat schon die Kompetenz, Ihnen gegenüber Kritik
äussern zu können? Ausserdem besteht in der Regel zwischen Ihnen und Ihren Mitarbeitern ein Abhängigkeitsverhältnis, das Ihre Untergebenen nicht einfach geistig beiseite schieben können. Feedback von Mitarbeitern gegenüber den Führungskräften ist tendenziell . Vermeiden Sie, dass eine Stärke zur Schwäche wird! Wenn wir uns einmal bewusst sind, wo unsere Stärken und unsere Schwächen liegen, so machen wir uns daran, die Schwächen auszumerzen. Dies ist an sich richtig. Doch werden wir immer nur einen Teil der guten Vorsätze umsetzen können. Konzentrieren wir uns doch deshalb auf unsere Stärken. Bauen wir diese aus, setzen sie ganz bewusst ein. Gleichzeitig müssen wir vergegenwärtigen, dass Stärken - wenn sie in einer
Überdosierung eingesetzt werden - bald zur Schwäche umschlagen können.
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