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Checklisten
TV
Wie
bewegt man sich vor der Kamera
Die
Antwort ist einfach, wenn auch unzureichend: natürlich.
Starke Konzentration kann schnell zu Verkrampfungen führen,
und selbst Femsehprofis merken manchmal in Sendungen, dass
sie nicht genau wissen, wohin mit den Händen. Doch: Das
macht sympathisch.
Neigen
Sie zu Gesichtsröte oder Aufgeregtsein, so lässt sich
dieses am besten durch Blautöne der Kleidung
neutralisieren. Rote Kleidung hingegen macht leichenblass.
Ebenfalls positiv wirken weiche, blasse Pastellfarben.
Zweireiher
kaschieren besser die Körperfülle als Einreiher. Und damit
die Anzugjacke im Nacken keinen Wulst erzeugt oder den Hals
optisch verkürzt, ziehen Fernsehprofis sich beim
Platznehmen die Jacke hinten unter das Gesäss.
Starke
Farbkontraste in der Kleidungswahl wirken hart. Breite
Streifen-, Karo- oder Pepita-Muster erzeugen in der
Kameraauflösung ein Flackern auf dem Bildschirm. Auffällige
Krawatten oder grosse Bildmotive auf Pullovern fesseln
Aufmerksamkeit und lenken zu stark von Ihren Botschaften und
Kernaussagen ab.
Passen
Sie sich in der Kleidung dem typischen Bild des allgemein
herrschenden Klischees Ihres Standes an, da Sie ansonsten für
ungewollte Irritationen beim Zuschauer sorgen. Der
"typische Unternehmensvertreter" tritt nicht im
Rollkragenpullover mit Jeans und Turnschuhen auf, sondern trägt
einen dunklen Anzug (zumindest Jackett), dunkle Socken und
ein graues oder hellblaues Hemd. Kein weisses Hemd, da
dieses zu starke Lichtreflexionen wirft - ein hellgraues
hingegen wirkt in der Bildschirmauflösung schneeweiss.
Blankgeputzte
dunkle Schuhe sind ein absolutes Muss. Achten Sie bitte
besonders bei Regenwetter darauf. Männer vermeiden wegen
des oftmals gut sichtbaren Haaransatzes mögliche
Lichtquellen von oben: Es gibt Spiegeleffekte.
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