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Medientraining


Medien: Der Umgang mit den Medien

Gute Beziehungen zu den Medien sind das A und O

Suchen und pflegen Sie einen guten Kontakt mit den Journalisten. Denn es ist wie im Marketing: erst die guten Beziehungen zu den Kunden sichern die Verkäufe!

Sehen Sie die Medien als Ihre Partner an, nicht als Ihre Feinde. Äussern Sie sich auch nicht öffentlich negativ über einzelne Medienschaffende, die Sie oder Ihr Unternehmen in der Vergangenheit in die Pfanne gehauen haben. Denn dies rächt sich. Der Journalist wird, wo er eine Gelegenheit sieht, Ihnen dies versuchen mit negativer Publicity heimzuzahlen.

Behandeln Sie Journalisten nicht von oben herab, nur weil sie keine Direktorentitel mitbringen. Sehen Sie vielmehr in diesen geistig meist sehr unabhängigen Leuten potentielle Partner.

Seien sie geduldig mit den Medienschaffenden. Sie sind nicht die Experten in dem Fachgebiet in welchem Sie Ihrerseits über das grosse Know-how verfügen. Dies müssen die Journalisten aber auch gar nicht sein. Vielmehr sind es Generalisten, die aber absolute Profis sind, wenn es gilt einen komplexen Sachverhalt zu erfassen und in einer Sprache umzusetzen, die die breite Leserschaft versteht.

Seien Sie auch nicht enttäuscht, wenn Sie sich Zeit nehmen für einen Journalisten, ihm alle Ihre Anliegen ausführlich auseinandersetzen und danach nichts davon in der Zeitung steht.

Oft geht es dem Medienschaffenden auch einfach darum, sich zu informieren, ein Hintergrundgespräch führen zu können. Dies kann sich mittel- oder langfristig in einem für Sie auch wieder positiven Artikel niederschlagen.

Und denken Sie daran: Solche Begegnungen mit Journalisten helfen - auch wenn sie ohne Output bleiben - , das gegenseitige Vertrauen aufzubauen und wirken für Sie in einem guten Sinne imagebildend.

Hinzu kommt, dass der Journalist oft keine Schuld trägt wenn aus dem Gespräch kein Artikel resultiert. Es kann beispielsweise so sein, dass im Verlauf des Tages eine noch heissere News hereinkommt, der dann auf der Redaktion Prioriät zukommt. Die Chefredaktion streicht oder kürzt dann ausgerechnet Ihren Beitrag. Dies ist für Sie bitter. Aber seien Sie sicher: der Journalist ist dann meist genau so enttäuscht wie Sie!

Die Konsequenz: Gehen Sie mit den Journalisten pfleglich um und behandeln Sie sie als Partner. Denn sie sind wichtig für das Unternehmen und damit auch letztlich für Ihre Karriere!


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