Huber Media Consulting HomeDas WochengerüchtMedientrainingService-AngeboteH-M-C SuchenSearch-LinksTeamHMC-FeedbackJunior
Medientraining


Checklisten TV

So erzielen Sie in Diskussionsrunden Publikumswirksamkeit

Gründliche Vorbereitung
Bereiten Sie sich gründlich vor, d,h. beispielsweise durch das Sammeln aktueller Pressemeldungen. Informieren Sie sich über die Hintergründe zur Person, Funktion und Denkweise (und über mögliche Argumente) der Mitdiskutanten (z.B. bei der Pressestelle des Unternehmens, von dem ein Vertreter kommt)

Publikumswirksame Argumentation

Diskutieren Sie für das Publikum: Wählen Sie Argumente, die der Zuschauer versteht, zeigen Sie ihm einleuchtende Beispiele auf.
Vorbereitete Argumentationsgänge niemals ablesen. Lesen Sie niemals vorbereitete Argumente vom Blatt ab, Sie dürfen nur ausnahmsweise wörtliche Zitate ablesen (Authentizität!).
Beschränken Sie sich bei einleitenden Statements auf eine zentrale Aussage, die in ein bis zwei Minuten ausgeführt werden muß. Es geht hier nicht darum, Ihre Argumentation schon im Vorfeld "wasserdicht abzuklopfen", sondern die Richtung Ihres Diskussionsbeitrages anzudeuten. Denken Sie daran, dass der Zuschauer eher eine Einzelaussage "absegnen" kann als eine differenzierte Argumentationskette, wo vielleicht Details zum Widerspruch reizen.
Weniger ist mehr!
Formulieren Sie Ihre Gedanken prägnant, vielleicht sogar mit bildhaften Vergleichen. Gute Vorbereitung macht sich hier bezahlt.

Position und Argumente der Mitdiskutanten kennen

Die Einladung unterschiedlicher Diskussionsrundenteilnehmer zieht unterschiedliche Meinungsstandpunkte nach sich. Legen Sie sich deshalb bereits einige mögliche Antworten bereit.

Unterlagen begrenzen
Nehmen Sie nur wenige Unterlagen mit in die Diskussion. Es wirkt lächerlich, wenn jemand längere Zeit benötigt, um in diesen "etwas zu finden", es führt zu Unaufmerksamkeiten und Verkrampfungen. Es erfordert Meisterschaft, in den Unterlagen etwas zu suchen (und zu finden) und gleichzeitig ein Ohr auf den Redner bzw. Moderator zu richten und das andere auf die Publikumsreaktion (wenn vorhanden).

Behauptet Ihr Mitbewerber um die Publikumsgunst beispielsweise immer: "Das nukleare Gleichgewicht des Schreckens' hat seit 1945 in Europa für Frieden und Sicherheit gesorgt!", so bereiten Sie natürlich eine ungefähre Antwort wie folgt vor:

"Lieber Herr Müller, Sie haben gesagt:...... Darauf kann ich nur erwidem:

Von der gleichen Aussagekraft wäre auch die banale Feststellung, dass sich die Titanic in Sicherheit befunden habe, bevor sie auf den Eisberg stiess!"'

Bleistift und Papier
Nehmen Sie hingegen Bleistift und Papier mit - damit lassen sich Aussagen von Mitdiskutanten oder Gedanken für Ihre Replik stichwortartig festhalten.

Zitieren mit Showeffekt
Zitieren Sie jemanden, so halten Sie ruhig das Buch, aus dem Sie zitieren (und dafür können Sie es natürlich mitnehmen!) etwas in die Höhe - das verleiht dem Zitat Authentizität.

Offenheit siegt!

Diskussionen im kleinen Kreis werden mit Offenheit gewonnen:

Stimmen Sie ruhig einmal Einwänden oder Befürchtungen anderer zu

Gestehen Sie auch einmal Fehler ein (und fügen an: "... das führte aber dazu ...")

Fairness zählt, machen Sie deshalb keinen Gesprächspartner nieder, wenn Sie bereits auf der "Siegerstrasse" sind, das Fernsehpublikum könnte schnell aus Mitleid die Strassenseite wechseln.  

"Hände weg" vom Moderator

Attackieren Sie nie den Moderator mit Emotionen, sachliche Einwürfe hingegen sind erlaubt.

Ausreden lassen

Lassen Sie andere ausreden - und nehmen Sie es selbst für sich auch in Anspruch 

Zurechtweisung des Moderators

Obwohl grundsätzlich gilt, den Moderator niemals verbal zu attackieren, gibt es auch hier die berühmte Ausnahme von der Regel: Hält er sich nicht an die vorher festgelegte ungefähre Themenabsprache, sollten Sie ihn höflich, aber bestimmt darauf hinweisen - vor der Kamera. Begehen Sie bitte niemals den Fehler, sich zu Dingen zu äussern, die nicht in Ihren Kompetenzbereich gehören. Lassen Sie es sich ein warnendes Beispiel sein, dass ein Chemiemanager vor der laufenden Femsehkamera eine Herzattacke erlitten hat, weil er glaubte, auf alle Fragen wirklich selber antworten zu müssen.

Selektive Wahrheit

Unter selektiver Wahrheit versteht man eine Grundregel für Femsehauftritte: "Grundsätzlich soll man immer die Wahrheit sagen, aber man soll die Wahrheit nicht immer sagen!" Sie entscheiden, was Ihrerseits thematisiert wird.

Das beste Argument steht am Schluss

Schiessen Sie Ihre Argumente niemals nach der Wichtigkeit ab, denn sonst ist Ihr Pulver vielleicht zu früh verschossen. Ein schweres Geschütz am Ende der Sendung bietet den Mitdiskutanten oftmals nicht die Möglichkeit, es hinreichend zu widerlegen.

Doch Vorsicht: Lassen Sie die Zeit niemals aus den Augen. Verlassen Sie sich ebenfalls nicht darauf, dass Sie ein Schlussstatement haben - die Diskussionsdynamik kann dazu führen, dass es vom Moderator ausgespart wird. Achten Sie einmal darauf, wie viele Femsehdiskussionen "mitten" in den Argumentationsgängen abgebrochen werden

Schlusswort formulieren

Versuchen Sie das abschliessende, das Schlusswort  zu formulieren


Ausbildung

Quiz

Allgemeines

Rhetorik

Checkliste
TV
<
Diskussionsrunde

Entspannungsübung
<
Atem
<
Vor der Kamera
<
Achtung Aufnahme
<
Bewegung
<
Brillen
<
Schminke
<
Überleben
<
Hilfe
<

Interview

Statement

Krisenzeiten

Medien




Bei Fragen senden Sie ein E-Mail an: roger.huber@huber-media.ch
Copyright © 2001 Huber Media Consulting