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Medientraining


TIPPS - Gefühl

Arbeiten Sie mit dem Gefühl

Gefühle und Emotionen geniessen in der technologisch-rational orientierten Businesswelt in der Regel keine grosse Wertschätzung. Man konzentriert sich auf Fakten und Zahlen. Wir glauben, dass Aussagen die präzise und beweisbar sind, das Wichtigste seien.

Das Dumme dabei: Die beste und stringenteste Beweiskette überzeugt nicht, wenn beider Argumentation nicht bei den Zuhörern nicht zugleich die Gefühle angesprochen werden. Denn Gefühle sind etwas natürliches. Rationale Argumente können oft unnatürlich wirken.

Die zwei Kommunikationsebenen: Kopf und Bauch

Die Ebene des Gefühls ist genau so wichtig wie diejenige der Vernunft. Der Bauch hat die gleiche Bedeutung wie der Kopf. Sie müssen als Redner, als Interview-Partner versuchen, zu Ihren Zuhörern eine emotionale Bindung herzustellen.

Wenn Sie diese Verbindung auf der Gefühlsebene aufbauen wollen, so ist es unabdingbar, dass Sie sich bevor Sie sprechen, sich zuerst mit Ihren eigenen Gefühlen auseinandersetzen. Welche Gefühle haben Sie gegenüber dem Thema? Welche Emotionen verbinden Sie mit dem Anliegen? Was empfinde ich bei diesem Thema? Was bedeutet mir persönlich das Thema?

Wenn Sie Ihre eigenen Gefühle einmal entdeckt haben, dann gilt es diese als emotionale Hauptaussagen in Ihre Rede in ein Statement einzubauen.

Es sind in der Regel tiefe, bewegende Aussagen, welche neben der Ratio auch die Emotion beim Zuhörer ansprechen.

Versuchen Sie auch mit Beispielen zu argumentieren.

  • Wenn Sie von Dingen erzählen, die Sie persönlich schon erlebt haben, erhält Ihre Rede sofort mehr Farbe. Denn Beispiele sind nachvollziehbar. Sie machen die Sache spannend und der Zuhörer hat nicht mehr das Gefühl das im eine abstrakte Rede präsentiert wird, sondern dass man ihm eine Geschichte erzählt. Das ganze wird dann zu einem richtigen Happening.

  • Beim Vortragen wird mit Beispielen und emotionalen Ich-Aussagen wird ein emotionaler Kreis geschlossen zwischen den Zuhörern und dem Redner. Die Gefühle zwischen Redner und Zuhörer beginnen gleich zu schwingen, Erfahrungen und Motive werden für die Zuhörer nicht nur rational sondern auch gefühlsmässig nachvollziehbar.

  

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