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Medientraining


TIPPS - Gestik

Die Gestik: Achten Sie darauf, dass Ihr Auftritt Hand und Fuss hat!

Wenn Sie etwas erläutern, so lassen Sie Ihre Hände frei. Denn Ihre Hände unterstreichen ganz automatisch den Sachverhalt dessen was Sie gerade im Begriff sind zu erklären. Die Hände sind eine Art, sie wollen reden. So entwickelt sich eine ganz natürliche Gestik, entsprechend Ihrem Temperament. Hinzu kommt: Wenn Sie Lust haben, sich zu bewegen, so tun Sie es! Zwingen Sie sich nicht, bocksteif an einer Stelle stehen zu bleiben (ausser natürlich, Sie stehen vor einer Kamera).

Gestik richtig eingesetzt bedeutet, seine Ausführungen durch Bewegung der Hände an den richtigen Stellen zu unterstreichen. Dabei kann man mit seinen Kräften haushälterisch umgehen. Wild herumfuchteln bringt nur Nervorsität. Gestik sollte einfach, aber einprägsam sein. Hinzu kommt: Machen Sie anziehende und nicht vom Körper wegführende (abstossende) Bewegungen.

Beachten Sie:

  • Anziehende Bewegungen wirken auch anziehend.

  • Abstossende Bewegungen aber wirken abstossend.

Die Hände sollten geöffnet in einiger Entfernung des Körpers gehalten werden. Brusthöhe ist dabei ideal. Wenn Sie die Hände und Arme an den Körper heranziehen, so sollten Sie die Hände langsam schliessen (Sie vermitteln so die Botschaft: Sie packen's, Sie ziehen die Zuhörer zu sich heran).

Gestik darf nicht nervös wirken.

Zur korrekten Haltung gehört auch, dass Sie die Beine nicht ineinander verhaken. Sie sollten keinen Knoten in die Beine machen, selbst wenn Sie hinter einem Podium stehen. Die Zuschauer sehen dann zwar sicherlich nicht die Beine, spüren aber die Unsicherheit des Sprechers.

Noch ein Tip zum stehenden Referat oder Interview:

Stehen Sie auf beiden Beinen!

Stellen Sie nicht den einen Fuss vor den andern. Sie haben dann die Tendenz zu einer permanenten Wippbewegung. Versuchen sie besser, mit beiden Füssen die Energie der Erde unter Ihnen zu spüren. Dann stehen Sie richtig und fühlen sich wohl. Auf eine zweckmässige Mimik sollten Sie ebenfalls nicht verzichten. Dies heisst nicht, dass Sie zum Schauspieler werden müssen, nur um ein Referat zu halten.

Das Gesicht sollte nicht ständig in Bewegung und verzogen, aber auch nicht maskenhaft starr sein.

Mit der Mimik deuten Sie die Gefühle an, die Sie vermitteln wollen: Freude, Trauer, Schmerz, Mitleid oder auch Verärgerung und Wut.

  


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