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So
geben Sie professionelle Statements
- In
Krisensituationen behalten Sie sich vor, die
Sendeerlaubnis des Statements nur dann zu erteilen, wenn
Sie das fertige Statement mit Vorspann und Abspann
gesehen haben.
- Sollten
Sie sich sprachlich verhaspeln, einen schlechten
Blickkontakt zur Kamera haben oder andere Störungen
bemerken, so bestehen Sie auf Wiederholung der
Aufzeichnung.
- Verzichten
Sie auf die Anrede des Publikums, steigen Sie direkt ein,
- Bedanken
Sie sich nicht für die Möglichkeit des Statements,
- Schliessen
Sie auch kein Dankeswort an den Schluss an.
- Wiederholen
Sie niemals die Ausgangsfrage, die Post muss gleich
abgehen.
- Sprechen
Sie nie in "Sie"-Form einen imaginären
Zuschauer an.
- Je
kürzer das Statement ist, desto wichtiger ist es, es
vorab zu formulieren.
- Lassen
Sie sich Formulierungen nicht vorgeben, Statement präzise
formulieren.
- Haben
Sie Zeit, sprechen Sie einem Kollegen vor.
- Lassen
Sie sich genau ins Bild setzen über die gewählte
Kameraperspektive, d.h.: lassen Sie sich erklären, ob
Kopf, Brust oder der ganze Körper ins Bild kommt.
- Achten
Sie auf Hintergrundmotive, und überlegen Sie genau Ihre
Positionierung: Beispielsweise würde es Ihnen als
Unternehmensvertreter schlecht anstehen, über
Rationalisierungsmassnahmen im Betrieb zu reden und hinter
Ihrem Eichenschreibtisch positioniert zu sein. Besser wäre
es hier, in der Fabrikhalle oder der Fertigungshalle, also
vom "Ort des Geschehens" aus zu sprechen.
- Lassen
Sie sich vom Journalisten eine präzise Ausgangsfrage für
das Statement vorgeben. Dieses hat den Vorteil, dass kein
"eher zufälliger Mitschnitt" einer allgemeinen
Aussage aufgenommen wird. Dadurch geben Sie dem Kamerateam
auch Gelegenheit, auf das Stichwort des Journalisten hin
mitzuhelfen und damit die Material- und Zeitersparnis zu
optimieren.
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